Die Aktion „Faires Jugendhaus“ ist in diesem Jahr bei der Klimanetzwerktagung dabei!
Unter dem Motto „Kirche der Zukunft – Zukunft der Kirche“ findet die Tagung vom 3. bis 4. Juli 2026 im Haus Villigst statt. Eröffnet wird sie von Präses Dr. Adelheid Ruck-Schröder. Im Mittelpunkt steht der intergenerative Austausch – denn echte Zukunft entsteht dort, wo Menschen verschiedener Generationen miteinander ins Gespräch kommen.
Wenn Jung und Alt einander begegnen, entstehen neue Perspektiven: Lebenserfahrung trifft auf frische Ideen, Bewährtes auf neue Impulse. Gerade beim Thema Klimaschutz ist dieser Austausch besonders wertvoll. Während ältere Generationen Wissen, Erfahrungen und Verantwortung mitbringen, machen junge Menschen immer wieder deutlich, wie dringend Veränderungen notwendig sind. Sie bringen Kreativität, klare Erwartungen und den Wunsch mit, Zukunft aktiv mitzugestalten.
Die Tagung möchte genau dafür Raum schaffen: für gemeinsames Lernen, gegenseitiges Verständnis und konkrete Ideen für eine nachhaltige Zukunft. Denn die Bewahrung von Gottes Schöpfung gelingt nur gemeinsam – verantwortungsbewusst, solidarisch und generationenübergreifend.
Besonders junge Menschen erleben die Auswirkungen des Klimawandels oft mit großer Sorge. Extreme Wetterereignisse, knapper werdende Ressourcen und Unsicherheiten prägen ihren Blick auf die Zukunft. Umso wichtiger ist es, dass sie nicht nur gehört werden, sondern echte Möglichkeiten bekommen, sich einzubringen und Veränderungen mitzugestalten.
Hier setzt das Projekt „Faires Jugendhaus“ an: Einrichtungen können sich als Faires Jugendhaus zertifizieren lassen, indem sie Fairen Handel und Nachhaltigkeit bewusst in ihren Alltag integrieren. Jugendliche werden dabei nicht nur informiert, sondern aktiv beteiligt. Gemeinsam entwickeln sie Ideen, setzen Projekte um und erleben, dass ihr Engagement etwas bewirken kann.
Die Klimanetzwerktagung bietet dafür eine ideale Plattform. In zahlreichen praxisnahen Workshops geht es unter anderem um den intergenerationellen Dialog im Klimaschutz oder um Nachhaltigkeit in Ferienprogrammen. Außerdem stellt sich das Faire Jugendhaus beim „Markt der Möglichkeiten“ vor.
Wer erleben möchte, wie Kirche, Nachhaltigkeit und junge Beteiligung gemeinsam Zukunft gestalten können, sollte dabei sein — Anmeldungen sind noch möglich!