Jugend und eine Welt

Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung sind Schlüsselbegriffe für die zentralen Überlebensfragen der Menschheit. Sie richten sich an alle Menschen, gleich welcher Herkunft und Religion. Die drei Bereiche sind eng miteinander verbunden – menschenwürdiges Leben wird es nur geben, wenn tragfähige Antworten für alle drei Bereiche gefunden werden. Die Evangelische Jugend stellt sich diesen Herausforderungen partizipativ, kreativ und selbstkritisch!

Konkret könnt ihr uns für
Fachtage, Seminare, Workshops, Beratungen, Jugendgottesdienste, Diskussionsrunden oder andere Formate und Veranstaltungen 
zu folgenden Themenfeldern anfragen:

  • Jugendarbeit und Klimagerechtigkeit (Nachhaltigkeit, Fairer Handel, u.a.)
  • Ev. Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft und Ökumene
    • Rassismuskritische Jugendarbeit
    • Diskriminierung und Jugendarbeit
    • Institutionelle Öffnung
    • internationale/ ökumenische Projekte
       
  • …und viele weitere Themen – sprecht uns an!
    Wir erarbeiten gerne bedarfsorientiert weitere Themen und/oder vernetzen euch mit Expert:innen und anderen Akteur:innen
Intergenerativer Dialog zum Klimaschutz
Path 2
Zwischen Zukunftsangst und Hoffnung
Wie der Klimadiskurs Generationen in der Kirche zusammenbringt

Es beginnt oft nicht mit großen politischen Debatten. Sondern mit einem Satz am Küchentisch. „Warum macht ihr Erwachsenen eigentlich nicht mehr?“ fragt die Enkelin. Der Großvater fühlt sich angegriffen. Die Mutter versucht zu vermitteln. Und plötzlich wird deutlich: Die Klimakrise ist längst nicht mehr nur ein ökologisches Thema. Sie ist zu einer Frage geworden, die Familien, Generationen und auch Kirchengemeinden bewegt.

Vielleicht liegt genau darin eine Chance.

Denn dort, wo Menschen unterschiedlichen Alters einander zuhören, kann etwas entstehen, das unserer Gesellschaft gerade oft fehlt: Verständnis füreinander. Die Evangelische Kirche von Westfalen setzt deshalb auf einen „intergenerativen Klimadiskurs“ – einen bewussten Dialog zwischen jungen und älteren Menschen über Verantwortung, Zukunftsängste und gemeinsame Handlungsmöglichkeiten.

Das klingt zunächst sperrig. Dahinter steckt jedoch etwas sehr Einfaches: miteinander reden, statt übereinander zu urteilen.

Junge Menschen erleben die Klimakrise mit einer besonderen Dringlichkeit. Viele wachsen mit dem Gefühl auf, dass ihre Zukunft unsicher geworden ist. Hitzesommer, Waldbrände, Überschwemmungen – die Nachrichten wirken nicht mehr wie ferne Warnungen, sondern wie Vorboten einer Realität, die längst begonnen hat. Studien zeigen, dass die Mehrheit junger Menschen den Klimawandel als ernste Bedrohung wahrnimmt. Gleichzeitig fühlen sich viele von Politik und Gesellschaft nicht ausreichend gehört.

„Ich mache mir Sorgen um die Zukunft, weil wir gerade dabei sind, einen unersetzbaren Schatz – die Natur, diesen Planeten – unwiderruflich zu zerstören“, sagt die 19-jährige Anna Lena, die einen Freiwilligendienst in einem Jugend- und Sozialzentrum gemacht hat. Ihre Worte stehen stellvertretend für viele junge Menschen, die sich nicht länger vertrösten lassen wollen.

Die Kampagne Faires Jugendhaus

Ihr wollt etwas für mehr Gerechtigkeit, Klimaschutz und Nachhaltigkeit tun? Ihr seid in einem Jugendhaus oder Jugendgruppe aktiv? Dann macht mit in der Kampagne Faires Jugendhaus. Gemeinsam mit vielen anderen könnt ihr so für den Fairen Handel, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit aktiv werden und ein Zeichen setzen.

Das ‚Faire Jugendhaus‘ ist ein Label, auf das alle Einrichtungen der ev. Jugendarbeit sich bewerben können – Jugendhäuser und OTs ebenso wie Jugendgruppen in Kirchengemeinden.

Ansprechpartner*innen im Amt

Ulrike Hermes

Jugend und Eine Welt

Amt für Jugendarbeit
Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte

Stefanie Emde

Assistenz

Amt für Jugendarbeit
Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte