Mit einem Gottesdienst und einem Empfang mit vielen guten Wünschen wurde am 10. März der Referent für Medienpädagogik in der Jugendbildungsstätte Tecklenburg, Leo Cresnar, aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Viele langjährige Kolleginnen und Kollegen, Freunde und Familienangehörige waren gekommen, um ihm für sein Engagement und die gute Zusammenarbeit zu danken.
Für den Gottesdienst hatte sich Leo Cresnar den Leitvers „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ (2. Timotheus 1, 7) ausgesucht. Dieser Wunsch des Paulus an seinen jungen Mitarbeiter Timotheus sei eine Zusage der Ermutigung für Zukünftiges, so Superintendent André Ost in seiner Ansprache. „Manche Samen der Arbeit von Leo Cresnar mit Kindern und Jugendlichen werden noch aufgehen“, sagte er. Er werde es vielleicht nie erfahren. „Aber Gott vergisst keine gute Tat, kein offenes Ohr, kein geduldiges Herz.“ André Ost wünschte Leo Cresnar, dass die Kraft Gottes auch in neuen Vorhaben und Begegnungen im Ruhestand spürbar bleibe. In einer Zeit, in der Kinder und Jugendliche von unzähligen Stimmen und Einflüssen umgeben seien, sei Leo Cresnar eine Stimme der Orientierung gewesen. Nicht laut, nicht autoritär – aber verlässlich. André Ost dankte Landesjugendpfarrer Christian Uhlstein aus dem Amt für Jugendarbeit der EKvW, der krankheitsbedingt nicht dabei sein konnte, für die Vorbereitung des Gottesdienstes.