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Grafik zum Pride Month: juenger und das Amt für Jugendarbeit der EKvW setzen ein Zeichen für Vielfalt.

juenger & Pride Month

Im Juni ist in Deutschland Pride Month. Das Amt für Jugendarbeit möchte in diesem Monat gerne ein sichtbares Zeichen der Unterstützung geben. Dazu hat sich das Kugelkreuz im Logo in Regenbogenfarben gekleidet.

Was ist der Pride Month?
Jedes Jahr am 1. Juni beginnt der Pride Month, der weltweit gefeiert wird. In Deutschland kennt man die Veranstaltungen eher unter dem Namen Christopher Street Day (CSD).

Der Name geht auf das Stonewall Inn in New York zurück: Im Juni 1969 wehrten sich LGBTQ+-Menschen an der Christopher Street zum ersten Mal offen gegen Polizeigewalt und Diskriminierung. Diese Ereignisse dienten als Katalysator für die moderne Bewegung, die sich für die Gleichbehandlung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans und queeren Menschen einsetzt.

Das Wort „Pride“ (Stolz) ist dabei bewusst gewählt: Es soll signalisieren, dass sich queere Menschen nicht dafür schämen sollten, so zu sein, wie sie sind.

Warum ist das heute noch wichtig?
Man könnte meinen, in Deutschland sei doch alles in Ordnung. Doch das stimmt nur teilweise. In vielen Ländern ist Homosexualität auch heute noch strafbar — und auch in Deutschland gibt es noch immer Gewalt gegen LGBTQ+-Menschen. Im Jahr 2024 kam es laut Bundeskriminalamt zu 1.765 Straftaten, die gegen die sexuelle Orientierung gerichtet waren — ein Anstieg von 18 % gegenüber dem Vorjahr.

Der Pride Month soll deshalb all jenen gedenken, die ihr Leben im Kampf für die Rechte queerer Menschen eingesetzt haben, auf noch bestehende Ungerechtigkeiten hinweisen, und gleichzeitig die Vielfalt der Gesellschaft feiern und alle zu einem friedlicheren Miteinander bewegen.

Und was passiert im Juni so in Deutschland?
Überall im Land finden Pride-Veranstaltungen statt: CSD Düsseldorf (4.–7. Juni), CSD Köln (19. Juni–5. Juli) und CSD Berlin (26. Juni–25. Juli) — einer der größten der Welt. Viele kleinere Städte sind aber auch dabei. Insgesamt sind deutschlandweit über 262 Termine gelistet.
Der CSD Dortmund 2026 findet am Samstag, den 5. September 2026, statt. Die Demonstration für LGBTQIA+ Rechte startet um 13:00 Uhr am Hauptbahnhof (Nordausgang) und endet mit einem Straßenfest am Friedensplatz. Die offizielle Aftershow-Party ist im domicil.

LGBTQIA+ und Kirche
Das Herzstück christlicher Ethik ist das Gebot der Nächstenliebe. Jesus fragte nie zuerst nach Herkunft, Identität oder Lebensweise, bevor er Menschen zugewandt war — er wandte sich gerade denen zu, die von der Gesellschaft ausgegrenzt wurden.

Pride zu unterstützen, bedeutet zunächst einmal, Menschen in ihrer Würde zu sehen. Die Bibel spricht vielfach davon, dass jeder Mensch als Ebenbild Gottes geschaffen ist (Imago Dei). Wer Pride unterstützt, sagt: Diese Menschen gehören dazu. Sie verdienen Schutz, Respekt und Würde — keine Ausnahmen.

Ihr wollt auch ein juenger-Regenbogen-Logo?

Das ist gar kein Problem!

Die Evangelische Jugend beschäftigt sich schon sehr lange mit diesem Thema und deshalb gibt es schon seit mehreren Jahren juenger in Regenbogen.