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Sharepic zum 16. Werkstattgespräch „Wenn Kids sich radikalisieren… – Evangelische Jugendarbeit in Kooperation mit Schule“ am 16. September 2026 von 12 bis 14 Uhr, online. Auf einem Holzhintergrund zieht eine Hand einen rot-blauen Hufeisenmagneten über verschiedenfarbige Spielfiguren. Daneben ist das Logo der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus zu sehen.

Wenn Kids sich radikalisieren …

Online-Werkstattgespräch am 16. September 2026 | 12:00–14:00 Uhr

Rechtsextreme, antisemitische und andere menschenfeindliche Botschaften erreichen Kinder und Jugendliche heute auf unterschiedlichsten Wegen – über Social Media, Gaming-Plattformen oder das persönliche Umfeld.

Fachkräfte und Ehrenamtliche in Ganztagsschule, OGS sowie in der verbandlichen und offenen Kinder- und Jugendarbeit können deshalb mit provokanten Aussagen, diskriminierenden Symbolen, Verschwörungserzählungen oder ersten Anzeichen einer Radikalisierung konfrontiert werden.

Doch wie lässt sich einschätzen, was dahintersteckt? Handelt es sich um Provokation, eine altersgemäße Suche nach Orientierung oder bereits um eine ideologische Verfestigung? Und wie können pädagogische Fachkräfte reagieren, ohne Kinder und Jugendliche vorschnell abzustempeln?

Im Online-Werkstattgespräch „Wenn Kids sich radikalisieren …“ beschäftigen wir uns damit, wie Gespräche auch in schwierigen Situationen möglich bleiben und wie eine Auseinandersetzung mit menschenfeindlichen oder extremistischen Positionen gelingen kann.

Dabei geht es unter anderem um die Fragen:

Wie können erste Anzeichen von Radikalisierung erkannt und eingeordnet werden? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es im pädagogischen Alltag? Wie kann man klar Position beziehen und zugleich im Gespräch bleiben?

Eine besondere Rolle spielt außerdem das sogenannte Neutralitätsgebot: Bedeutet Neutralität, sich aus politischen Diskussionen herauszuhalten? Wo liegt die Grenze zwischen politischer Bildung und Überwältigung? Und wie deutlich dürfen und müssen pädagogische Fachkräfte für Menschenwürde und demokratische Grundwerte eintreten?

Fachlicher Input und Austausch

Als Referent begleitet uns Jonas Flick von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Arnsberg (MBR).

Die Mobile Beratung unterstützt bei rechtsextremen, antisemitischen und rassistischen Vorfällen vertraulich und kostenfrei. Sie hilft dabei, Situationen vor Ort einzuschätzen und passende Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Das Werkstattgespräch bietet neben fachlichem Input vor allem Raum für Fragen, kollegialen Austausch und konkrete Erfahrungen aus der eigenen Praxis. Eigene Fälle und Fragestellungen können bereits bei der Anmeldung eingebracht werden.

Du erlebst in deiner Arbeit Situationen, bei denen du unsicher bist, wie du reagieren sollst? Oder möchtest du dich vorbereiten, bevor aus Provokationen oder menschenfeindlichen Aussagen mehr wird? Dann melde dich zum Werkstattgespräch an.

Auf einen Blick

Wann: Mittwoch, 16. September 2026, 12:00–14:00 Uhr
Wo: Online
Referenten: Hans Zabel, Amt für Jugendarbeit der EKvW, und Jonas Flick, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Arnsberg
Zielgruppe: Fachkräfte und Ehrenamtliche insbesondere aus Ganztagsschule, OGS sowie verbandlicher und offener Kinder- und Jugendarbeit
Anmeldeschluss: 14. September 2026