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Strukturen der Evangelischen Jugend von Westfalen
Jugendarbeit lebt von Menschen, Ideen und Begeisterung. Damit aus Engagement aber auch Wirkung entsteht, braucht es Strukturen, die Orientierung geben, Beteiligung ermöglichen und Kontinuität sichern. Strukturen sind kein Selbstzweck – sie sind das tragende Gerüst, auf dem lebendige Jugendarbeit wächst und gedeiht. Oder, um es in einem Bild zu sagen: „Struktur ist wie ein guter Rahmen – sie hält das Bild zusammen, ohne die Farben zu überdecken.“
Die Evangelische Jugend von Westfalen hat daher vielfältige Strukturen entwickelt, in denen junge Menschen, Ehrenamtliche und Hauptamtliche gemeinsam Verantwortung übernehmen. Diese Strukturen sind darauf ausgerichtet, dass Jugendliche ihre Interessen wirksam einbringen können und dass Entscheidungen transparent und nachvollziehbar getroffen werden – unabhängig von Zeit, Ort oder einzelnen Personen.
Unter „Strukturen“ finden sich unterschiedliche Ebenen und Gremien, die sich sinnvoll ergänzen.
Für einen schnellen Überblick zur Mitarbeit gibt es den Gremien-Kompass inklusive Abkürzungsverzeichnis und Personenverzeichnis. Ein perfekter Einstieg zur Orientierung, um in die Gremienarbeit einzusteigen.
die Versammlung der Evangelischen Jugend von Westfalen
Die Versammlung der Evangelischen Jugend von Westfalen ist das oberste beschlussfassende Gremium der Evangelischen Jugend in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Sie bringt Delegierte aus allen Kirchenkreisen sowie aus landesweiten Werken und Verbänden zusammen. Gemeinsam gestalten sie die jugendpolitischen, fachlichen und strategischen Leitlinien evangelischer Kinder- und Jugendarbeit in Westfalen.
Der Leitungskreis ist das „Leitungsgremium“ der Versammlung, welches die Umsetzung der Beschlüsse der Versammlung begleitet und weitere strategische Aufgaben übernimmt.
der Leitungskreis als kontinuierlich arbeitendes Leitungsgremium
Der Leitungskreis ist das „Leitungsgremium“, das die Umsetzung der Beschlüsse der Versammlung der Evangelischen Lugend von Westfalen begleitet.
Er repräsentiert den Jugendverband auf Landesebene gegenüber der Evangelische Kirche von Westfalen, insbesondere bei Jugendarbeit, Mitbestimmung und Strukturfragen.
Darüber hinaus koordiniert er das operative Geschäft: Vorbereitung der Versammlung, Umsetzung von Anträgen, Kontakt nach außen, Verbindungsarbeit zu anderen Gremien.
die Jugendarbeit in den Kirchenkreisen
Die Jugendarbeit in den Kirchenkreisen ist unterschiedlich organisiert – je nach regionalen Gegebenheiten und Strukturen. In manchen Kirchenkreisen liegt der Schwerpunkt auf der gemeindlichen Jugendarbeit, die durch kreiskirchliche Angebote ergänzt und unterstützt wird. In anderen Kirchenkreisen wird die Jugendarbeit überwiegend zentral über den Kirchenkreis gestaltet, um Kontinuität und stabile Strukturen zu sichern.
Zentrale Anlaufstellen sind dabei häufig die Jugendreferate der Kirchenkreise. Dort finden sich Ansprechpersonen, Informationen und Zugänge zu den jeweiligen Angeboten und Strukturen. Die entsprechenden Kontakte und Links sind hier zusammengestellt.
die Jugendverbände
Die Jugendarbeit in den Kirchenkreisen ist unterschiedlich organisiert – je nach regionalen Gegebenheiten und Strukturen. In manchen Kirchenkreisen liegt der Schwerpunkt auf der gemeindlichen Jugendarbeit, die durch kreiskirchliche Angebote ergänzt und unterstützt wird. In anderen Kirchenkreisen wird die Jugendarbeit überwiegend zentral über den Kirchenkreis gestaltet, um Kontinuität und stabile Strukturen zu sichern.
Zentrale Anlaufstellen sind dabei häufig die Jugendreferate der Kirchenkreise. Dort finden sich Ansprechpersonen, Informationen und Zugänge zu den jeweiligen Angeboten und Strukturen. Die entsprechenden Kontakte und Links sind hier zusammengestellt.
die Jugendbildungsstätten
Die Jugendarbeit in den Kirchenkreisen ist unterschiedlich organisiert – je nach regionalen Gegebenheiten und Strukturen. In manchen Kirchenkreisen liegt der Schwerpunkt auf der gemeindlichen Jugendarbeit, die durch kreiskirchliche Angebote ergänzt und unterstützt wird. In anderen Kirchenkreisen wird die Jugendarbeit überwiegend zentral über den Kirchenkreis gestaltet, um Kontinuität und stabile Strukturen zu sichern.
Zentrale Anlaufstellen sind dabei häufig die Jugendreferate der Kirchenkreise. Dort finden sich Ansprechpersonen, Informationen und Zugänge zu den jeweiligen Angeboten und Strukturen. Die entsprechenden Kontakte und Links sind hier zusammengestellt.
die Kinder- und Jugendvertretung (KJV) als gesetzlich verankerte Stimme junger Menschen
Mit dem Kinder- und Jugendvertretungsgesetz (KJVG) wurde eine verbindliche Struktur geschaffen, die es Kindern und Jugendlichen ermöglicht, ihre Kirche mitzugestalten. Jetzt gilt es, sie mit Leben zu füllen.
Damit dies gut gelingen kann gibt es hier ein Kommunikationspaket, Hilfen zur Gründung von Jugendvertretungen, eine Verständliche Kommentierung des Gesetzes und noch ein paar Dinge mehr.
das JBEG - Erprobungsgesetz Jugendbeteiligung
Das JBEG (Jugendbeteiligungserprobunggesetz) ist der Rahmen, damit junge Menschen in allen Belangen, die ihre Lebenswelt in der Kirche betreffen, an den Entscheidungen mitwirken können – auch in Presbyterien.
Schnell auf den Punkt gebracht:
Jede der rund 450 Gemeinden in Westfalen, jeder Kreissynodalvorstand und auch die Kirchenleitung beruft ein zusätzliches stimmberechtigtes Mitglied im Alter zwischen 18 und 27 Jahren in ihr Gremien, um junge Perspektiven in Kirche stärker zu berücksichtigen.
das Amt für Jugendarbeit in Villigst
Das Amt für Jugendarbeit der EKvW, sind die Zentralstelle der Evangelischen Kirche von Westfalen für alle, die sich an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Westfalen beteiligen, sich für Kinder und Jugendliche engagieren und sie in Kirche und Gesellschaft unterstützen.
die Landessynode
Die Landessynode ist das oberste Entscheidungsorgan der Evangelischen Kirche von Westfalen. Sie beschließt u. a. die Kirchengesetze, den Haushalt der Landeskirche sowie grundlegende Finanzregelungen, die auch die Kirchenkreise und Gemeinden betreffen. Sie berät wichtige theologische, kirchenpolitische und gesellschaftliche Themen.
Die Synode wählt den*die Präses als leitende*r Geistliche*r, sowie alle weiteren haupt- und nebenamtlichen Mitglieder der Kirchenleitung, die Mitglieder der Ständigen Ausschüsse der Landessynode1 und Delegierte in weitere Gremien, wie die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die Kirchenkreise mit ihren Kreissynoden und deren Kreissynodalvorstände (KSV) können Anträge an die Landessynode stellen. Neben diesen Gremien kann auch jedes stimmberechtigte Mitglied der Landessynode einen Antrag stellen.
Die Landessynode wird alle vier Jahre neu gebildet – nach den Wahlen zu den Presbyterien und der Neukonstituierung der Kreissynoden. Die Landessynode wird von der*dem Präses geleitet.
Seit 2016 ist die Evangelische Jugend von Westfalen stimmberechtigt unter den berufenen Mitgliedern der Landessynode vertreten, diese Vertretung wird über die Versammlugn der Evangelischen Jugend von Westfalen gewählt und zur Berufung durch die Kirchenleitung vorgeschlagen.
Neben dieser Stimme der Jugend ist über das Jugendbeteiligungserprobungsgesetz seit 2022 eine strukturelle Regelung bei den Delegierten der Kirchenkreise eingezogen worden. Hier heißt es, dass bei einer Delegation mit mehr als 2 nicht-ordinierten Personen mindestens eine Person unter 27 Jahren sein soll.
Alles weitere, mit immer aktuellen Terminen der Synode findet sich hier.
1 Die Versammlung der Evangelischen Jugend von Westfalen ist anerkannter Ausschuss der Landessynode, allerdings der einzige, der sich nicht aus dieser Ebene durch Wahl legitimiert.
VSBMO - Ordnung für die Ausbildung und den Dienst der Mitarbeiter*innen in Verkündigung, Seelsorge und Bildungsarbeit
Frank Fischer ist Beauftragter für Mitarbeitende im Bereich Verkündigung, Seelsorge, Bildungs- und (gemeinde-)pädagogische Arbeit im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen in Bielefeld. Seine Aufgabe ist es, diese Berufsgruppe fachlich zu begleiten, zu vertreten und strukturell weiterzuentwickeln.
Arbeitsfeld VSBMO im Landeskirchenamt
Zum Arbeitsfeld gehört die große Gruppe der sogenannten VSBMO-Mitarbeitenden, also Personen in Verkündigung, Seelsorge, Bildungsarbeit, (Sozial‑)Pädagogik und anderen gemeindenahen, nicht-ordinierten Diensten. Dieses Feld umfasst pädagogische Mitarbeitende in Gemeinden und Kirchenkreisen, diakonisch-gemeindepädagogische Fachkräfte, Mitarbeitende in Jugendarbeit, Bildungsarbeit, Familien- und Altenarbeit sowie anderen gemeindepädagogischen Tätigkeiten.
Das Landeskirchenamt koordiniert hier Rahmenbedingungen wie Berufsprofile, Anstellungspraxen, Fort- und Weiterbildung, berufliche Standards und die Einbindung dieser Mitarbeitenden in die kirchliche Personal- und Strukturentwicklung. Dazu gehört auch die Förderung multiprofessioneller Teams in Kirchengemeinden und Kirchenkreisen sowie die konzeptionelle Weiterentwicklung gemeindepädagogischer Arbeit angesichts veränderter Gemeindestrukturen und demografischer Entwicklungen.
Konkrete Angebote
Frank Fischer ist in diesem Feld landeskirchlicher Ansprechpartner und Interessenvertreter für die diakonisch-gemeindepädagogischen und anderen VSBMO-Mitarbeitenden. Zu seinen typischen Aufgaben gehören:
Beratung von Mitarbeitenden, Kirchengemeinden und Kirchenkreisen zu Einsatzfeldern, Berufsprofilen, Stellenzuschnitten und interprofessionellen Teams.
Mitwirkung an der Entwicklung und Fortschreibung von Berufsprofilen, Qualifikationsanforderungen und konzeptionellen Leitlinien für gemeindepädagogische und diakonische Berufe.
Fachliche Begleitung von Berufseinsteigerinnen und -einsteigern (z.B. durch Einführungs‑/Einstiegsseminare, Mentoring-Konzepte) sowie Unterstützung bei beruflicher Orientierung und Weiterentwicklung.
Beteiligung an landeskirchlichen Projekten und Gremien zur Zukunft der Gemeindepädagogik (z.B. Verbreitung und Stärkung multiprofessioneller Teamstrukturen, Erschließung neuer Arbeitsfelder jenseits reiner Jugendarbeit).
Kommunikation und Vernetzung: Organisation oder Mitgestaltung von Fachtagen, Foren, Austauschformaten und Fortbildungen sowie Pflege der Kontakte zu Trägern, Einrichtungen und Ausbildungsstätten.
Insgesamt sorgt Frank Fischer also dafür, dass die Arbeit der VSBMO-Mitarbeitenden in der Landeskirche fachlich gut verankert ist, ihre Berufsinteressen wahrgenommen werden und die gemeindepädagogische und diakonische Arbeit zukunftsfähig weiterentwickelt wird.
AEJ-NRW
Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Nordrhein-Westfalen (AEJ-NRW) ist so bunt zusammengesetzt, wieli ihre Aktivitäten vielfältig sind. Über die Jugendvertretungen der rheinischen, der westfälischen und der lippischen Landeskirche vertritt sie die organisierte Gemeindejugend aus insgesamt ca. 1100 Gemeinden, in NRW tätige Jugendverbände wie den CVJM, den Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, den Jugendverband „Entschieden für Christus“ oder die Evangelische Schülerinnen- und Schülerarbeit im Rheinland sowie die Jugend der fünf evangelischen Freikirchen in NRW.
Zur Vertretung der gemeinsamen Interessen und um Impulse für die jugendpolitische Diskussion sowie Anstöße für die Jugendarbeit zu geben, sind alle Mitglieder der AEJ-NRW im „Jugendpolitischen Ausschuss“ repräsentiert. Dieser ist das höchste gemeinsame beschlussfassende Organ der Mitglieder der AEJ-NRW. Der Vorstand der AEJ-NRW handelt in seinem Auftrag und vertritt die Arbeitsgemeinschaft nach außen.
aej
Die aej vertritt als Dachorganisation die Interessen der Evangelischen Jugend in Deutschland auf Bundesebene. 32 Mitgliedsorganisationen und acht außerordentliche Mitglieder arbeiten hier zusammen. Unter dem Leitbild Orientierung an Christus – Vielfalt als Chance – Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen prägt Evangelische Jugend den persönlichen Glauben an Gott, verwirklicht Gerechtigkeit zwischen Menschen, Geschlechtern und Generationen und zeigt Wege in eine Welt voller Vielfalt auf. Evangelische Jugend schafft Räume für die Partizipation junger Menschen in Kirche, Politik und Gesellschaft und beteiligt sich an allen Entscheidungen, die junge Menschen betreffen.
Strukturen der EKvW
Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) baut sich von den Gemeinden her auf – sie sind die Basis.
Im Laufe der Geschichte bildete sich in der EKvW die presbyterial-synodale Ordnung heraus. Sie besagt, dass die Leitung der EKvW auf Gemeinde-Ebene bei den gewählten Presbyterien und auf der kreis- und landeskirchlichen Ebene bei den Synoden liegt (Kreissynode/Landessynode). In allen Leitungsorganen wirken auf allen Ebenen ordinierte Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Presbyterinnen und Presbyter gleichberechtigt zusammen.
der juengerGIPFEL als Begegnungs- und Austauschforum für Hauptamtliche
Der juengerGIPFEL ist das große Treffen für alle hauptamtlich Mitarbeitenden in der evangelischen Jugendarbeit in Westfalen. Zwei Tage lang gibt es Inspiration, fachlichen Input und Austausch auf Augenhöhe – mit viel Raum für Vernetzung, eigene Fragen und frische Ideen.
Datum: 09. + 10.02.2026
All diese Elemente greifen ineinander und sorgen dafür, dass junge Menschen nicht nur Teilnehmende, sondern aktive Mitgestaltende sind. Sie schaffen Verbindlichkeit und zugleich Freiräume – beides ist nötig, damit evangelische Jugendarbeit in Westfalen stark, vielfältig und zukunftsfähig bleibt.
Ansprechpartner*innen im Amt für Jugendarbeit
Knut Grünheit
Geld, Recht, Versicherungen, Jugendschutz,
GEMA, Krisenmanagement
Telefon: 02304-755-181
E-Mail: knut.gruenheit@afj-ekvw.de
Amt für Jugendarbeit
Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Melanie Obenhaus
Assistenz
Telefon: 02304-755-180
E-Mail: melanie.obenhaus@afj-ekvw.de
Amt für Jugendarbeit
Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte