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Die Versammlung der Evangelischen Jugend von Westfalen
Die Versammlung der Evangelischen Jugend von Westfalen (VEJvW) ist das höchste beschlussfassende Gremium der Evangelischen Jugend in der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Hier kommen Delegierte aus Kirchenkreisen, freien Jugendverbänden (z. B. CVJM, VCP, EC) sowie Vertreter*innen kirchlicher Einrichtungen zusammen. Gemeinsam vertreten sie die Interessen junger Menschen und gestalten die Arbeit der Evangelischen Jugend aktiv mit.
Die Versammlung tagt mindestens einmal im Jahr. Sie ist ein Ort, an dem Beteiligung, Mitbestimmung und Verantwortung junger Menschen gelebt werden. Das Besondere:
Überwiegend junge Menschen unter 27 Jahren haben Stimmrecht.
Mindestens zwei Drittel aller stimmberechtigten Personen müssen ehrenamtlich aktiv sein.
Mindestens die Hälfte muss der evangelischen Kirche angehören.
So wird sichergestellt, dass die Perspektive junger Menschen wirklich im Mittelpunkt steht.
Ziele und Aufgaben der Versammlung
Die Versammlung hat zentrale Funktionen für die gesamte evangelische Jugendarbeit in Westfalen. Sie:
Berät und beschließt über Themen von grundlegender und strategischer Bedeutung für die Arbeit mit jungen Menschen.
Entwickelt gemeinsame Schwerpunkte, Vorhaben und Aktionen, die landesweit in Gemeinden, Kirchenkreisen und Verbänden umgesetzt werden können.
Stärkt die Zusammenarbeit zwischen kirchlichen Werken, Einrichtungen und freien Jugendverbänden.
Vertritt die Interessen junger Menschen gegenüber der Kirche, staatlichen Stellen und der Öffentlichkeit.
Bestimmt die Verteilung von Finanzmitteln, die der Evangelischen Jugend von Westfalen zur Verfügung stehen, und entscheidet damit mit, wie Ressourcen in der Jugendarbeit eingesetzt werden.
Wählt den Leitungskreis, die Sprecher*innen sowie Delegierte für kirchliche und staatliche Gremien.
Nimmt Rechenschafts- und Arbeitsberichte entgegen und sorgt so für Transparenz und Beteiligung.
Bedeutung der Versammlung
Die Versammlung ist weit mehr als ein formaler Entscheidungsort. Sie ist:
Forum für Meinungsbildung, Diskussion und Austausch,
Plattform für Beteiligung junger Menschen an kirchlichen Entscheidungsprozessen,
Motor für Innovation in der Jugendarbeit,
und Sprachrohr der Evangelischen Jugend gegenüber Kirche und Gesellschaft.
Sie trägt dazu bei, dass junge Menschen nicht nur gehört werden, sondern mitgestalten können, was in Kirche und Jugendarbeit passiert.
Damit ist sie ein zentrales Element gelebter Demokratie in der Kirche – und ein starkes Signal für eine jugendgerechte Kirche.
Der Leitungskreis
Der Leitungskreis ist das „Leitungsgremium“, das die Umsetzung der Beschlüsse der Versammlung der Evangelischen Lugend von Westfalen begleitet.
Er repräsentiert den Jugendverband auf Landesebene gegenüber der Evangelische Kirche von Westfalen, insbesondere bei Jugendarbeit, Mitbestimmung und Strukturfragen.
Darüber hinaus koordiniert er das operative Geschäft: Vorbereitung der Versammlung, Umsetzung von Anträgen, Kontakt nach außen, Verbindungsarbeit zu anderen Gremien.
Die Ordnung der Versammlung und damit der Evangelischen Jugend von Westfalen
Die Geschäftsordnung der Evangelischen Jugend von Westfalen (EJvW) regelt, wie der Jugendverband auf landeskirchlicher Ebene arbeitet: Sie beschreibt, wer zur EJvW gehört, welche Aufgaben und Ziele sie hat und wie die wichtigsten Gremien – Versammlung (VEJvW) und Leitungskreis – zusammengesetzt sind und entscheiden. Außerdem legt sie verbindlich fest, wie Anträge gestellt werden, welche Fristen gelten und wie Abstimmungen und Wahlen ablaufen. So schafft die Ordnung klare, transparente Rahmenbedingungen für Beteiligung und Mitbestimmung in der EJvW.
Geschäftsordnung in einfacher Sprache: Damit alle mitentscheiden können
Die Geschäftsordnung der Evangelischen Jugend von Westfalen (EJvW) ist so etwas wie das Regelbuch für unsere Arbeit. Darin steht klar und verbindlich:
Wer zur EJvW gehört,
was die EJvW tut und wofür sie da ist,
welche Gruppen (zum Beispiel Versammlung und Leitungskreis) entscheiden,
und wie Entscheidungen getroffen werden – etwa bei Anträgen, Abstimmungen und Wahlen.
Damit alle Kinder und Jugendlichen diese Regeln verstehen können, gibt es die Geschäftsordnung auch in einfacher Sprache.
Das ist wichtig, weil:
Wer mitmachen will, muss wissen, wie Mitbestimmung funktioniert. Die Leichte-Sprache-Version hilft dabei, die eigenen Rechte, Möglichkeiten und Ansprechpartner*innen zu kennen. So können junge Menschen in der EJvW wirklich mitreden, mitentscheiden und mitgestalten – transparent, fair und für alle verständlich.
Von der Versammlung besetzte Gremien und eingesetzte Arbeitskreise
Finanzausschuss
Aufgabe: Die Beratung und Bewilligung von Anträgen an den Kirchlichen Jugendplan und Weiterentwicklung dessen Richtlinien.
Mitglieder: Ariane Buchenau, André Hagemeier, Hendrik Scheffler, David Stade, Joanne Rages.
Für die Verbände: Jendrik Peters
Als beratende Mitglieder sind in dem Finanzausschuss ständig anwesend: Nicole Manns-Rodenbach und Knut Grünheit.
Jugendpolitischer Ausschuss (westfälische Delegierte)
Aufgabe: Im Jugendpolitischen Ausschuss (JPA) findet die jugendpolitische Vertretung der Evangelischen Jugend in NRW statt. Delegiert werden in den JPA 8 Personen aus dem Rheinland, 8 Personen aus Westfalen, 2 aus den Freikirchen und 2 Personen aus Lippe.
Mitglieder: Landesjugendpfarrer Christian Uhlstein, Ariane Buchenau, Katrin Eckelmann, Andreas Graf, Jendrik Peters, Joanne Rages. Stellvertreter: Tobias Klapp.
Delegierte für die Vollversammlung Landesjugendring NRW
Aufgabe: Die Delegierten vertreten dort die Interessen der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend NRW (AEJ-NRW). Aus dem Verband AEJ-NRW werden insgesamt 8 Delegierte benannt, 4 aus Westfalen und 4 aus dem Rheinland.
Mitglieder: Annemarie Coring, Joanne Rages, Bjarne Thorwesten.
Delegierte für die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend Deutschland e.V. (aej)
Aufgabe: Die Delegierten vertreten dort die Interessen der Evangelischen Jugend von Westfalen.
Mitglieder: Qua Amt ist die Landesjugendpfarrperson (Christian Uhlstein) mit beratender Stimme anwesend. Es sind 2 weitere Personen gewählt: Joanne Rages, Tobias Klapp.
Vertreter: Christian Stöppelmann und Steven Edwards.
AK Freizeiten
Aufgabe: Der Arbeitskreis Freizeiten begleitet, unterstützt und fördert die Freizeitenarbeit innerhalb unserer Landeskirche. Er veranstaltet Fachtage zu handlungsfeldrelevanten Themen für haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende, berät Gemeinden und Kirchenkreise vor Ort, stellt Arbeitsmaterialien zur Verfügung, spürt innovative Ideen und Trends auf und pflegt den inhaltlichen Austausch mit anderen Landeskirchen auf Bundesebene.
Mitglieder: Dirk Berger, Reinhard Budde, Katrin Eckelmann, Martin Eckert, Michael Finzel, Knut Grünheit, Martin Kralemann, Arnd Kretzer, Lea Roth, Christian Stöppelmann, Kirstin Zipproth
Zuständige*r Referent*in vom Amt für Jugendarbeit der EKvW: Thorsten Schlüter
AK Spiritualität
Aufgabe: Der Arbeitskreis Spiritualität nimmt sich der Aufgabe an, das Thema ‚Spiritualität und Glaube in der Jugendarbeit‘ im Kontext der Evangelischen Jugend von Westfalen zu fördern und zu profilieren. Dazu ermöglicht er Austausch und fördert die Vernetzung zum Thema ‚Spiritualität in der Jugendarbeit‘. Er setzt Impulse, zum Beispiel in dem er neue Formate entwickelt oder Veranstaltungen und Projekte durchführt. Dabei hat er auch die Qualifizierung von Ehrenamtlichen im Handlungsfeld im Blick.
Mitglieder:Volker Becker, Holger Dirks, Thomas Flachsland, Katharina Haubold, Sven Jacobsen, Friedrich Kasten, Dr. Iris Keßner, Friedhelm Libuschewski, Jutta Neumann, Lena Niekler, Thorsten Schmidt, Christian Wellensiek,
Zuständige*r Referent*in vom Amt für Jugendarbeit der EKvW: Daniel Rempe
AK Kinder
Aufgabe: In der Kirche sollen Kinder ernstgenommen und umfassend beteiligt werden und sich wohl und sicher fühlen. Sie sollen an strukturellen Entscheidungen ebenso aktiv und selbstbewusst beteiligt sein wie an „heiligen Geheimnissen“ und Zugängen zu Glauben und Verkündigung.
Mitglieder: Ines Albers, Tim Böhne, Thomas Flachsland, Nicole Funke, Annette Greger, Vanessa Küting, David Metzer, Frank Ronge
Zuständige*r Referent*in vom Amt für Jugendarbeit der EKvW: Niklas Niedermeier
AK Offene Arbeit
Aufgabe: Die Offene Kinder und Jugendarbeit einer Gemeinde ist Ausdruck des Interesses der Evangelischen Kirche an ihrem sozialen Umfeld. Gerade bei Alltags- und Wertefragen junger Menschen erweist sich ein Bezug zum Evangelium bei der Suche nach Antworten vielfach als hilfreich. Dieser Bezug kann durch die Mitarbeitenden persönlich vorgelebt und ausdrücklich hergestellt werden. So begegnen Heranwachsende in den Einrichtungen der Offenen Kinderund Jugendarbeit einer offenen Kirche, die ihnen Raum, Zeit und Aufmerksamkeit schenkt und damit ihren Verkündigungsauftrag zum Ausdruck bringt. – „Wir als Kirche sind einfach da, weil wir gebraucht werden.“ -Diese Angebote des Handlungsfeldes zu qualifizieren, zu präsentieren und zeitgemäße Formen zur Umsetzung dieses Verkündigungsauftrag zu finden und zu entwickeln sind wichtige Aspekt im AK „Offene Arbeit“. Der AK bildet dabei auch die Schnittstelle der Ev. Jugend von Westfalen zur ELAGOT-NRW.
Mitglieder:Till Bäcker, Annemarie Coring, Christine Darabi, Barbara Eggers, Viviane Höfges, Kerstin Lederbogen, Sebstian Richter, Oliver Schwarz, Uwe Stöcker, Jan Manuel Strothmann, Tobias Volkmer
Zuständige*r Referent*in vom Amt für Jugendarbeit der EKvW: Björn Langert
AK Image
Aufgabe: Der Arbeitskreis Image wurde 2009 von der damaligen Jugendkammer eingesetzt, um ein Konzept zur Steigerung der Identität der Evangelischen Jugend von Westfalen nach innen als auch des einheitlichen Erscheinungsbildes nach außen zu entwickeln. Daraus entstand das Projekt-juenger. Die Aufgaben des AKs bestehen heute darin, dass Projekt-juenger zu begleiten und weiterzuentwickeln.
Mitglieder: Annemarie Coring, Philipp Kleffner, Mirco Tegeler, Sebastian Zelder
Zuständige*r Referent*in vom Amt für Jugendarbeit der EKvW: Anja Lukas-Larsen
AK Interkultureller und interreligiöser Dialog
Aufgabe: er Arbeitskreis IKIR (Arbeitskreis Interkultur und Interreligiöses) setzt sich dafür ein, dass alle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unabhängig von ihrer Herkunft und Religion Zielgruppe evangelischer Jugendarbeit in Westfalen sind. Die zentrale Frage, für die der AK IKIR Erfahrungsaustausch, Praxisbeispiele und Ideen sucht, lautet: Wie lässt sich Jugendarbeit in der (Post-)Migrationsgesellschaft rassismuskritisch und diversitätsorientiert umsetzen, sodass Teilhabe für alle jungen Menschen, unabhängig von Herkunft und Religion, möglich wird?
Mitglieder: Andrea Bolte, Sylke Cremer, Jenny Kolbus, Sylvia Kothe-Frankholz, Andrea Melzer, Kerstin Racak, Marei Schmoliner
Zuständige*r Referent*in vom Amt für Jugendarbeit der EKvW: Bente Ruge
AK Jugendpolitik
Aufgabe: Der AK soll vor allem – jenseits der inhaltlichen Aktivitäten des Amtes für Jugendarbeit – eigenständige jugendpolitische Positionen der Jugendkammer erarbeiten und die westfälischen Akteure in JPA, LJR und MV aej (Bund) begleiten. Man analysiert aktuelle Entwicklungen in Politik, Jugendverband und Kirche. Dazu beachtet man Beschlüsse und Diskussionen der Gremien, bindet Personen mit Außenvertretungen in den AK ein und läd Gäste bzw. Referent*innen zu bestimmten Themen ein. Der AK bereitet Positionen oder Anträge für die weitere Beratung in der Jugendkammer vor. Mit selbst organisierten Fortbildungen will der AK seine Arbeit kontinuierlich verbessern.
Mitglieder: Steven Edwards, Aline Rose, Jana Ruhe, Oliver Schwarz, David Stade, Jule Wölpert
Zuständige*r Referent*in vom Amt für Jugendarbeit der EKvW: Bente Ruge